, Müggler Marco

Lauter neue Clubmeister

Bei schwierigen äusseren Bedingungen gelang keine einzige Titelverteidigung

Nach vielen Jahren mit Vorrundenspielen von Juni bis September wurden die Clubmeisterschaften dieses Jahr äusserst kompakt am Samstag Nachmittag und Abend ausgetragen.Mit 34 TeilnehmerInnen meldeten sich ungefähr halb so viele Combatanten an wie üblich. In den ersten Runden litten die Anwärter auf die Clubmeistermeriten unter der gnadenloser Hitze. 
Das Format von "fast four" ermöglicht kürzere, dafür mehr Partien an einem Tag. Dem einen oder der anderen wurde es verständlicherweise trotzdem etwas zu heiss. Am Abend ging die Hitze direkt in Starkregen über, weswegen über eine Stunde unterbrochen werden musste und die Entscheidungen erst knapp vor Lichterlöschen fielen.

In der Kategorie Herren Plausch konnte eine spannende Partie zwischen Lars Heuberger und Sandro Brändle bestaunt werden. Die beiden jungen und fitten Spieler begeisterten die Zuschauer mit spektakulären Ballwechseln, wobei Sandro mit 11:9 im Championstiebreak das bessere Ende für sich beanspruchen konnte. Tom Hofstetter beendete bei den Herren 55+ seine 34jährige Durststrecke und krönte sich erstmals zum Clubmeister. Dieser Titel wurde ihm aber keineswegs geschenkt, konnte er doch nicht wie sein Finalgegner Radi im Viertelfinal von einem Freilos profitieren. Besagter Radi erkämpfte sich 4 Matchbälle und musste sich trotzdem geschlagen geben.
Michael Frommenwiler konnte in der Kategorie 35+ seine letztjährige Finalqualifikation noch toppen und erspielte sich problemlos seinen ersten Titel.

Bei den Herren Aktive kam sogar ein Achtelfinaltableau zustande. Allerdings mussten die beiden Finalisten Alex Haag und Kevin Traber erst im Viertelfinale eingreifen, was bei dieser Sonneneinstrahlung sicher kein Nachteil war. Kevin zeigte über alle drei Spiele konstant gute Leistungen und verdiente sich den Premierentitel gegen den Shootingstar Alex redlich.

Tina Schönenberger leistete viel Überzeugungsarbeit bei ihren Teamkolleginnen und machte so die Kategorie Damen Plausch überhaupt erst möglich. Am Schluss schwang sie obenaus und konnte die Scharte ihres Vaters auswetzen, welcher in seiner Kategorie den Final verpasste. Allerdings hätte ihr Janine Senn durchaus gefährlich werden können, wäre diese nicht durch die hohen Temperaturen ausgebremst worden.

Im Familiy act im Finale der Damen Aktive wurden die Zuschauer Zeugen eines historischen Vorgangs. Tochter Gina gelang es doch tatsächlich, Serienmeisterin und Mami Sandra erstmals zu besiegen und ihr den Titel wegzuschnappen.

Am meisten Applaus verdienet sich Anne Spesny, welche wiedereinmal aufopferungsvoll die Küche managte. Vielen Dank auch allen andern, die zum Gelingen des Anlass beigetragen haben.

bis zum mächsten Mal